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MOMBASA - AUSFLÜGE

Die Stadt hat einen eigenen Rhythmus. Es ist wie Musik, wie die Menschen sprechen und sich bewegen. Man hört die Hämmer der Altstadt, wo Handwerker die Messingbeschläge für die Truhen bearbeiten. Die Gerüche, der Duft, Staub, Kaffee und vom Kampferholz liegen in der Luft. Es hängt die heiße und feuchte Luft der Ostküste von Kenia über der Inselstadt, die durch Dämme und Brücken mit dieser verbunden ist. Die Stadt, wie sie Winston Churchill im Jahre 1908 als "das Tor von Afrika" bezeichnete, wurde stark modernisiert. Er fand Mombasa "verlockend, auch lecker", aber die Stadt hatte schon immer seine besondere Seite.

In den vergangenen Jahrhunderten legten die Segelschiffe im Alten Hafen aus Italien, Arabien und dem Persischen Golf, beladen mit Teppichen, Silber, Gewürze und Datteln an. Jedes Jahr im April machten sie die Heimreise mit Ladungen von Mangroven, Holz, Tierhaut und Elfenbein. Viele Händler haben dazu beigetragen, dass Mombasa eine reiche und schöne Mischung aus arabischen und asiatischen Völker ist.

Ein riesiger Doppelbogen aus Blech-Stoßzähnen spannt sich über die Moi Avenue als Tor zur Begrüßung der Besucher, die über den Kilindi Hafen in die Stadt kommen. Dieses Symbol von Reichtum und Verschwendung von Afrika, wurde zu Ehren des Besuches der britischen Königin errichtet. In der Nähe wurde der Brunnen Uhuru (Freiheit), in der Form des afrikanischen Kontinentes erbaut.

Am Ende der Straße liegt Nkrumah mit dem Fort Jesus.
Es ist das gewaltige Erbe von vier turbulenten Jahrhunderten und steht an der Einfahrt zum Alten Hafen.
Es wurde im Jahre 1593 von den Portugiesen erbaut und fiel 1698 den Oman Arabern in die Hände. Es wurde nachgewiesen, das sie auf einem festen Korallenfelsen steht und mit diesem
verbunden ist. Die Festung galt als uneinnehmbar für konventionelle Angriffe von Invasoren. Um Zuflucht in dieser zu finden, musste man List und Bestechung anwenden. Der Grundriss der vom italienischen Architekten Giovanni Battista Cairato für den ersten portugiesischen Kapitän von Mombasa konzipiert wurde, blieb weitgehend unverändert. Sie können heute immer noch gut die Kaserne, Kapelle, Zisterne und den Brunnen, die Räume der Wache mit Wohnsitz für die Priester und dem Gouverneur und das Pulverhaus sehen und betreten.

Während der arabischen Eroberung, war das Pulverhaus ein Schauplatz einer historisch verrückten Heldentat eines portugiesischen Offiziers, die jährlich nachgespielt wird. Dieser Offizier zeigte den Arabern anstelle des Schatzraumes, wo der Goldschatz der Garnision aufbewahrt wurde, das Pulverhaus. Er führte die arabischen Soldaten hinein und jagte sie und sich in die Luft.

Ein portugiesischer Seefahrer aus dem 17. Jahrhundert hat einige amüsante Graffitis auf die Wände eines der Räume gekritzelt. Ein Herz mit einem Pfeil darin, erzählt eine unmoralische Geschichte der maritimen Liebe.

Heute ist das Fort ein gutes Museum mit vielen historischen Dokumenten und Gegenständen aus der langen und bunten Geschichte der Küste, und zeigt eine Sammlung von chinesischer, persischer und portugiesischer Keramik.
Hinter diesen Ausstellungsräumen, zeigt die Regierung in einem Raum eine Abteilung konfiszierter Gegenstände von Wilderern aber auch Dinge die von toten Tieren entnommen wurden, die aber auf der Schutzliste stehen. Dabei handelt es sich unter anderem um Elfenbein, Rhinozeroshörner, Flusspferd Zähne und Dingen von anderen Tieren. Die Abteilung ist für alle Besucher geöffnet.

Im Dezember 2004 verursachte Kenias schweren Monsunregen kleinere Überschwemmungen im Sabaki River nördlich von Malindi an der kenianischen Küste. Das steigende Wasser beeinflusste den Lebensraum einer Familie von Flusspferden die in der Nähe der Flussmündung leben. Die massiven Säugetiere wurden ins Meer gespült. Die erwachsenen Tiere haben es alle geschafft wieder in ihre Heimat zurückzuschwimmen. Ein kleines Kalb, dass weniger als ein Jahr alte war, ist im offenen Meer geblieben.
Lokale Fischer und Touristen sahen das 270 Kilo männliches Kalb mehrere Tage hilflos in Küstennähe treiben und waren um sein Leben besorgt. Er wurde schließlich von Kenya Wildlife Service Rangern gerettet, die es in einem Fischernetz einfingen. Sie brachten es in einem Lastwagen in den Haller Wildlife Park vor den Toren Mombasa.

Das Nilpferd, wurde bald auf den Namen Owen (nach einem seiner Retter) getauft. Es wurde in einem Gehege mit zwei Riesenschildkröten (sie können 120 Jahre alt werden) und einigen Buschböcken untergebracht.
Wenig später ergab sich ein bemerkenswertes Ereignis. Das Nilpferd wurde von Mzee, einer der Riesenschildkröte, angenommen.
Zunächst zischte die Riesenschildkröte das Nilpferd aggressiv an. Dieses hatte am Anfang Angst. Aber innerhalb von wenigen Tagen ging die Schildkröte mit dem Kalb essen und schlafen wie als wäre sie die Mutter von dem Kalb, obwohl Mzee (alter Mann – für Mzee ein wohlverdienter Name) eine männliche Schildkröte ist. Owen behandelt inzwischen die alte Schildkröte, wie ein Elternteil, leckte sein Gesicht und folgte ihm überall.Das ungleiche Paar kann im Haller Park besichtigt werden, die ihre bemerkenswerte Beziehung fortsetzen.

Es gibt im Haller Park viele Wanderwege. Das ist ein angenehmer Ort für einen Vormittag oder einen Nachmittag, weit weg von den Stränden.